Mannschaften für:

    Überregional
  1. 1. Bundesliga: keine
  2. 2. Bundesliga: keine
  3. Oberliga: keine
  4. Regional
  5. Landesliga - mit Chemie 1
  6. Berichte von Jan Kinder:

    Wie immer gebe ich vor der Saison eine Prognose über das Abschneiden unserer Mannschaften ab. Hier meine Einschätzung:

    In welche Richtung sollen wir uns orientieren? Nach oben ist in diesem Jahr ganz klar. Wer sind die Aufstiegskandidaten? Kreuzberg, die haben schon eine Mannschaft in erster und zweiter Bundesliga, soll nun die 3. in die Oberliga? Das Potential ist auf jeden Fall da. Die Frage wird sein, wie oft müssen die Mannen oben aushelfen?

    Zweiter Kandidat ist Absteiger Tegel. Die gilt es im Auge zu behalten. Gleiches gilt für Rotation und Zehlendorf. Alle drei haben ihre erste in der 2. Bundesliga und können nur aufsteigen, falls von dort nicht abgestiegen wird.

    Da sich Zehlendorf traditionell selbst schlägt, bleiben also nur 3 Konkurrenten, von denen wir mindestens 2 hinter uns lassen sollten. An Abstieg ist in dieser Saison hoffentlich nicht zu denken. Positiv für uns ist auch die Auslosung, so haben wir nach Spandau (wo wir im letzten Jahr unser höchstes Saisonergebnis feiern durften) erst mal die leichteren Lose, so dass wir mit dem psychologischen Vorteil der Tabellenführung in die 2. Saisonhälfte starten könnten.

    Mein Tipp: Platz 1-4

    1. Runde am 21.09.2003 gegen den SC Zitadelle Spandau 1977 (Heim):

    Dass es nur ein 4:4 wurde ist schade, da der Mannschaftssieg eigentlich nie gefährdet war. Was vor allem an den ersten 5 Brettern lag.

    Norman hatte in der Eröffnung einen Bauern ohne Kompensation gewonnen und stand damit klar besser. Aber auch Günther, Gilbert und Thilo hatten die deutlich besseren Stellungen. Torsten behandelte die Eröffnung zwar nicht ganz sauber, da sein Gegner dies aber nicht ausnutzte, kam er trotzdem sehr gut heraus und stand alsbald auch sehr gut. Christian brachte ein Figurenopfer für das sich die Kompensation auch nach lange Analyse nicht wirklich finden ließ, so dass sich hier recht bald ein Sieg für Spandau abzeichnete. Noch schlimmer sah es auf meinem Brett aus. Ich hatte mich falsch vorbereitet und stand nach 6 Zügen total auf Verlust, spielte aber weiter.

    Franks Partie verließ bis hier die Remisbreite nicht, obwohl der Vorteil schwankte. Kurz vor der Zeitnotphase stand es dann 1:1, da Torsten gewann und Christian verlor. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich meine Partie soweit in den Griff bekommen, dass ich berechtigte Hoffnungen auf einen halben Punkt hegen durfte, da ich mir im Doppelturmendspiel das Remis zutraute, zumal mein Gegner Zeitarmut bekam. Das bei Frank zwischenzeitlich die Qualität und damit die Partie hing, sahen weder er noch sein Gegner, so dass auch hier das Remis abzusehen war.
    Als ich nach der Zeitnotphase wieder in den Spitzenraum kam, stand es 2½:2½, da die Bretter 2 bis 4 remisierten. Da Norman noch immer Vorteil besaß, Frank inzwischen die minimal bessere Stellung hatte und ich meinen Gegner ausgetrickst hatte und ihm 2 Bauern abnahm und nun das bessere Turmendspiel hatte, sah es nach einem knappen aber ungefährdeten Sieg aus. Ich konnte mein Endspiel gewinnen, nachdem Frank kurz zuvor auf 3:3 erhöht hatte. Mein Sieg war zu diesem Zeitpunkt aber auch schon extrem wichtig geworden, da Norman ein Schach übersehen hatte und nun in arge Bedrängnis geraten war und um das Remis kämpfte. Sein Gegner ließ aber nichts mehr anbrennen und ließ Norman nicht mehr den halben Punkt, der uns gereicht hätte.

    In der Staffel bedeutet das den geteilten 3.-8. Platz, da 2 weitere Paarungen ebenfalls unentschieden endeten. Rotation gewinnt knapp gegen einen der potentiellen Abstiegskandidaten. Tegel räumt richtig ab. Mit Friesen wird eine Mannschaft in Grund und Boden gestampft, die schon seit "Ewigkeiten" in der Landesliga spielt. Mal sehen wie lange das Tegel durchhält. Mit Kreuzberg und Zehlendorf trafen die letzten beiden Aufstiegsgegner aufeinander. Die Besetzung lässt darauf schließen, dass auch da noch nicht der "letzte" Kampf gefochten wurde.

    2. Runde am 26.10.2003 gegen die SF Nord-Ost Berlin (Auswärts):

    Eigentlich sah es immer nach dem ungefährdeten Favoritensieg aus, dass es letztlich anders kam, haben wir uns selbst zuzuschreiben. Doch nun der Reihe nach:

    Nach gut einer Stunde hatte Torsten seinen Gegner an die Wand gespielt. Zwar lief die Partie noch, aber da sollte dann wohl nichts mehr anbrennen. Stephan hatte etwas länger zu tun, aber auch er konnte eine hervorragende Stellung erzielen. Auch meine Stellung war nach der Eröffnung der meines Gegners vorzuziehen. Im Oberhaus auch nur ausgeglichene bis gute Stellungen. Lediglich Christian hatte von Anfang an Probleme. Dann kippte zuerst Günters Stellung. Er muss wohl was übersehen haben. Aber noch gab es keinen Grund zur Sorge. Da Torsten gewinnen konnte und Gilbert es ihm kurz darauf nachtat.

    Ich konnte, kurz bevor es mit der Zeit richtig eng wurde, einen Bauern gewinnen. Leider verbrauchte ich bei dieser Berechnung mein Zeitpolster, dass ich mir erarbeitet hatte und konnte dann in der entscheidenden Phase (38. Zug) nicht weit genug rechnen. So nahm ich die Qualität auf die falsche Weise und hätte nach der Zeitgutschrift nur noch mit Mühe Vorteil waren können, wie mir Fritz nach der Partie offenbarte. Leider zog ich weder die Vorteils- noch die Remisvariante (die ich zwar sah, aber, da ich mich noch im Vorteil glaubte, nicht spielte.) sondern machte einen Fehler, worauf die Partie sofort verloren war. Nachdem ich so unglücklich verloren hatte, wie ich in der ersten Runde glücklich gewonnen hatte, musste Thilo seine Partie remis geben, da sich sein Gegner zu zäh verteidigt hatte.

    Nun brachen die Stellungen von Günter und Christian endgültig zusammen, wonach es 2½:3½ gegen uns stand. Da Normans Stellung eigentlich keinen Gewinn zuließ, sollte Stephan ein Remisgebot ablehnen und versuchen noch zu gewinnen, obwohl sein Vorteil nur minimal war. Dabei machte er leider einen Fehler, wonach die Gegner den Mannschaftssieg sicherstellten. Wie Norman am Ende noch gewinnen konnte war ihm selbst nicht so recht klar (sagt er zumindest). Für ihn noch ein positiver Ausgang, auch wenn es der Mannschaft nichts mehr genützt hat.

    Damit haben wir uns in eine denkbar schlechte Ausgangsposition gebracht. In den nächsten beiden Spielen müssen 2 Siege her, da es nun gegen direkte Mitabstiegskandidaten geht.

    3. Runde am 16.11.2003 gegen die SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 2 (Heim):

    Mit einem ungefährdeten 5½:2½-Sieg haben wir unsere Pflicht erfüllt. Christian, in den ersten beiden Runden schnell unter Druck, konnte diesmal schon nach knapp 2 Stunden den ersten vollen Punkt einfahren. Auch ich hatte nach der Eröffnung (Königsgambit) zwar einen Bauern weniger, dafür aber sehr gutes Spiel und konnte nach einem Fehler meines Gegners erst die Qualität und später die Partie einfahren. Etwa gleichzeitig konnte auch Günther den Sack zumachen. Lediglich Torsten musste sich diesmal mit der klar schlechteren Stellung herumplagen, nachdem er einen Fingerfehler beging. In der Folge konnte er die Position leider nicht mehr retten und verlor. Dies gab vor der Zeitnotphase einen Zwischenstand von 3:1.

    Kurz bevor der 40. Zug bei Gilbert heran war, konnte auch er gewinnen. Stephan hatte das bessere Bauernendspiel für sich, dass unmöglich zu verlieren war. Da er keinen Gewinn finden konnte, endete die Partie remis. Nun spielten noch Norman und Thilo. Während ersterer trotz Minusbauern den Gewinn suchte aber leider nicht finden konnte (weil er vielleicht nicht vorhanden war) und daher ins Remis abwickelte, kämpfte Thilo um jenes, nachdem er in Zeitnot einen wichtigen Bauern geben musste. Sein zäher Kampf wurde belohnt, so dass am Ende ein deutlicher Sieg steht.

    In der Staffel bedeutet das einen Sprung nach oben. Mit einem Pflichtsieg können wir nächste Runde noch einen Platz nach oben klettern, da Rotation und Zehlendorf sich gegenseitig die Punkte abnehmen. Bedenklich wird es langsam für die Friesen, die noch nicht einen MP einsacken konnten.

    4. Runde am 07.12.2003 gegen die SG Caissa / VfB Hermsdorf (Auswärts):

    Ein knapper Sieg bringt uns Platz 4 aber auch die Erkenntnis, dass wir einen Ausfall in der Ersten eigentlich nicht kompensieren können. Als der Spielleiter von Hermsdorf um 5 nach 9 die Bretter freigeben wollte, hatte Hermsdorf zwar schon eine Aufstellung, aber noch nicht die erforderlichen 4 Spieler aufzuweisen, so dass wir alle erst mal ein "Polster" von 2-3 min bekamen. Dann füllten sich die Bretter jedoch sehr schnell. Der Letzte, der kam war letztlich Christian, der den direkten Weg vom S-Bahnhof nicht fand und so ca. 15 min im Kreis irrte.

    Dann begann der Kampf richtig. Ich hatte das "Glück", eine Eröffnung aus unserem derzeitigen Trainingsprogramm zu erhalten und hatte daher nach 2 Stunden schon gut eine Stunde Zeitvorteil. Zu diesem Zeitpunkt bot mein Gegner Remis. Eine Nachfrage beim ML Thilo ergab: Weiterspielen! Das hätte ich mir zwar auch denken können, aber ich brauchte "moralisch-motivierende" Unterstützung, da ich meinen Gegner gut kannte und ich die Gelegenheit auch hätte nutzen können um über Computerschach zu fachsimpeln. Thilo hatte zu dem Zeitpunkt ebenfalls ein Remisgebot seines Gegners abgelehnt. Der Grund war einfach: Henry war im Sizilianer mit 2. b4 konfrontiert worden und hatte zwar einen Bauern mehr, aber dafür eine sehr bedenkliche Stellung. Später musste er sich denn auch geschlagen geben. Christian versuchte sich derweil in der Leib-und-Magen-Eröffnung seines Gegners und musste dem auch insoweit Tribut zollen, als dass er eine (sehr) schlechte Zeit und bald 2 Bauern weniger hatte.

    Der erste, der fertig war, war Frank. Obwohl ihn eine Erkältung plagte, konnte er sich 3 Stunden lang sehr gut gegen seinen Gegner behaupten und sogar einen Bauern einsammeln, als die Stellung in die kritische Phase kam, schlichen sich dann jedoch Unkonzentriertheiten ein, und er stellte erst eine Qualität und unmittelbar danach die Partie ein. Glücklicherweise konnte ich kurz danach ausgleichen, als mein Gegner erst ungenau und dann fehlerhaft spielte, was ich diesmal "grausamst" ausnutzte und die Figur mitzunehmen drohte. Dies ließ mein Gegner jedoch nicht zu und reichte mir die Hand zum Zeichen seine Aufgabe. Auch bei Stephan sah es schon recht günstig aus. Er hatte einen Läufer unter Herausgabe zweier Bauern gewinnen können und bot nun technisches Können auf um diesen Vorteil zu verwerten, was ihm auch gelang.

    Zuvor gab es jedoch noch 3 weitere Ergebnisse, deren genaue Reihenfolge mir entgangen ist, da ich meine Partie analysierte. Kurz nachdem ich gewonnen hatte, stand es nämlich schon 2:2, da Thilo gewann und Henrys Stellung zusammengebrochen war. Ein wenig später vermeldete auch Günther einen Punkt. So dass Stephans Ausbeute uns auf einen komfortablen 4:2-Vorsprung brachte. Bei Norman war inzwischen soviel heruntergetauscht, dass an ein Verlieren nicht mehr zu denken war, ein Sieg aber noch im Bereich des Möglichen. Auch Christian besaß noch reelle Remischancen, die sich aber nach einem Turmeinsteller in nichts auflösten. Letztlich konnte auch Norman nicht gewinnen. So blieb es beim 4½:3½.

    2 Ergebnisse haben mich an diesem Spieltag aber mächtig verwundert: Der Sieg von SNOB gegen Friesen, der aufgrund der schwächelnden Friesen aber fast schon abzusehen war und völlig unerwartet der Sieg von Lasker gegen Kreuzberg. Das bringt uns bis auf 2 BP an Kreuzberg heran. Mit 4 MP vor dem Abstieg dürfte das ab jetzt hoffentlich kein Thema mehr sein. Für Friesen dagegen wird die Luft immer dünner. Auch Hermsdorf steht mit dem Rücken zur Wand. Mal sehen, wie es im nächsten Jahr aussieht. Frohes Fest und Guten Rutsch.

    5. Runde am 11.01.2004 gegen den SSV Rotation Berlin 2 (Heim):

    Ich denke, der Verlust ist deutlich zu hoch ausgefallen. Das hätte nicht sein müssen. Doch nun der Reihe nach. Nachdem es nach 2 Stunden nirgendwo schlecht aussah, wir aber an den hinteren Brettern leichte Vorteile aufzuweisen hatten (zumindest zeitmäßig), einigte sich Gilbert auf Remis. Vermutlich musste er weg. Meine Partie entwickelte sich zunehmend zu meinen Gunsten, da ich eine Qualität einfahren konnte und zusätzlich Mattspiel aufzog. In der Hoffnung auf den sofortigen Totschlag, übersah ich dann, dass mein Gegner einen bis eben ungedeckten Turm "nebenbei" (er musste eine andere wichtige Drohung parieren) deckte und "stellte eine Figur ein". Das kommt vom zu schnellen Spielen! Kaum hatte ich mich von diesem Schock erholt, sah ich auch schon die Rettung: zwangsläufigen Figuren-Rückgewinn (die ursprüngliche Drohung war nun stärker geworden). Leider berechnete ich nur eine der Möglichkeiten genauer, die zwar zu einem klar besseren aber nur schwer gewinnbaren Endspiel führte. Die andere hätte zum sofortigen Knock-out geführt, so dass sich mein Einsteller als geschicktes Scheinopfer herausgestellt hätte. Zum Glück musste ich das Endspiel dann aber doch nicht auskneten, da mein Gegner die Zeit überschritt. So konnte ich zur 1½:0,½-Führung beitragen.

    Kurz darauf war diese aber schon wieder dahin, da sowohl Torsten als auch Stephan die Waffen streckten. Derweil hatte Thilo ein fast gewonnenes Endspiel zum Remis geführt. So dass es nun 2:3 gegen uns stand. Norman hatte an seine eher mäßige Form angeknüpft und zwei Bauern im Turmendspiel weniger, dafür aber 2 weit vorgerückte verbundene Freibauern, die sein Gegner aber unter Bauernopfer und Turmtausch unter Kontrolle bringen konnte, so dass sich letztlich der verbliebene Mehrbauer durchsetzte. Nun stand Günther unter Zwang. Das schwer einzuschätzende Schwerfigurenendspiel überzog er wohl, vielleicht war es auch so verloren, aber das liegt außerhalb meiner einschätzenden Fähigkeiten. Christian, der zwischenzeitlich deutlichen Vorteil in Form eines Mehrfreibauern einsammeln konnte, ließ diese Chance auf seinen 2. ganzen Punkt verstreichen und willigte am Ende in beiderseitiger Zeitnot in Remis ein, da er seinen König ins Dauerschach manövrierte.

    6. Runde am 25.01.2004 gegen den SC Kreuzberg 3 (Heim):

    Ein unerwarteter und knapper Sieg, der daher umso mehr Freude macht. Da Thilo in Neubrandenburg Schach spielte, durfte diesmal Florian ran. Der hatte mit J. Kaiser auch gleich den ergebnisstärksten Spieler von Kreuzberg zum Gegner (5 aus 5 bis dato). Seine Eröffnungsbehandlung war aber alles andere als angemessen, so dass dieses "Experiment" (Günther) wohl nicht so schnell wiederholt wird. Meine Partie verlief sehr schnell in taktischen Bahnen, die selbst Fritz das Leben schwer machen (Seine Bewertung schwankt in der Analyse trotz Ausführung "seiner" Züge extrem!). Einer Ungenauigkeit meines Gegners verdankte ich die Chance zu einem schönen Bauernopfer, das mir ausreichend Gegenspiel bot, um nicht unterzugehen. Trotzdem Florian praktisch verloren hatte (ein Turm weniger) willigte ich in die Zugwiederholung meines Gegners ein, da sich bei Stephan ein Sieg abzeichnete. Neben diesen beiden Ergebnissen folgte auch das Remis von Torsten recht schnell, so dass es gegen halb zwölf 2:2 stand.

    Günthers Gegner nutzte ein paar ungenaue Züge gnadenlos aus und konnte Kreuzbergs Hoffungen zwischenzeitlich wieder aufhellen. Nachdem es Christian gelungen war eine Mehrfigur zu verwirklichen und Gilbert seinen Gegner in den Würgegriff genommen hatte. Er konnte den Punkt dann auch realisieren. Norman hatte in der Eröffnung eine "chaotische" Stellung erhalten, in der er eine Qualität opferte und dafür ausreichend Gegenspiel hatte. Nach einigen Fehlern beiderseits geriet er dann aber in ein Endspiel mit 2 Springern gegen Turm und einigen Bauern, welches zunächst gar nicht gut für ihn aussah. Nach dem Gewinn des entfernten a-Bauern konnte er dann aber Remis sicherstellen und uns zum 4½:3½-Sieg verhelfen. Günthers "Idee" des Aufstiegs ist aber wohl trotzdem mehr als nur Utopie. Wir haben mit Tegel und Zehlendorf in den letzten beiden Runden zwar noch die momentan führenden Mannschaften zum Gegner, können ihnen also 2 MP abnehmen, aber der Verlust gegen Nord-Ost hat uns schon zu weit von den Führenden entfernt.

    7. Runde am 29.02.2004 gegen den SC Friesen Lichtenberg 2 (Auswärts):

    Das bisherige Saisonbestergebnis! Das Geschehen ist schnell erzählt: Stephan konnte noch vor 12 den vollen Punkt mitnehmen. Wahrscheinlich gab's zu Hause ein leckeres Mittagessen, denn kaum wollte ich ihm ca. 2-3 Minuten später (ich wollte erst noch meinen Zug machen) die Hand zur Gratulation reichen, da war er auch schon weg. Nicht ganz 10 Minuten später durfte sich auch Christian Gewinner nennen, denn der Gegner hatte eingesehen, dass der Bauer den er sich 5 Züge vorher genommen hatte, nicht ganz so bekömmlich gewesen war. Und um die Freude im Unterhaus komplett zu machen, konnte ich mich ebenfalls nur wenig später genüsslich über meine Gummibären hermachen, da mein Gegner die geopferten 2 Figuren nicht zum Matt oder Kompensation verwerten konnte, und sich das resultierende Endspiel nicht mehr zeigen lassen wollte.

    Nach dieser komfortablen 3:0-Führung, einem gedeckten Freibauern im Schwerfigurenendspiel bei Gilbert und auch sonst eher ausgeglichenen Stellungen einigte sich Günther durch Zugwiederholung auf Remis. Den Mannschaftssieg komplett machte dann aber nicht Gilbert, sondern Thilo, der seinen Gegner austrickste und die Qualität gewann, worauf dieser sofort aufgab. Nachdem auch Gilbert gewonnen hatte, stand es vor der Zeitkontrolle 5½:0½ für uns. Wobei Torsten und Norman arg in Zeitnot gekommen waren. Torsten vergab denn auch gute Chancen in dieser und befand sich am Ende der Zeitnotphase in fast Verluststellung, konnte sie aber doch halten und konnte auf 6:1 ausbauen. Norman kämpft weiter mit seiner Form. Ein Endspiel, dass er wohl vor einem Jahr noch sicher ins Remis (vielleicht zum Sieg?) gebracht hätte, verlor er.

    Damit haben wir den Klassenerhalt absolut sicher. Dem Aufstieg stehen wohl die Auftaktschwächen entgegen. 3 Punkte mehr aus den ersten beiden Runden (und die waren drin!) und alles wäre offen, so müssen wir wohl noch 2 mal 6:2 gewinnen und hoffen, dass Kreuzberg gegen Tegel gleiches macht. Andererseits ist da auch noch Rotation, deren erste Mannschaft zwar gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga ringt, aber wenn sie es schafft, den Weg für Rotation 2 in die Oberliga frei halten würde. Hermsdorf ist wohl praktisch abgestiegen, trotzdem noch viel Erfolg bei den letzten beiden Begegnungen. Der andere Abstiegsplatz ist aber noch hart umkämpft. Friesen hat aber die größten Probleme. Zum einen müssen sie noch einen - wahrscheinlich 2 MP holen und zum anderen haben sie die stärksten Restgegner. Viel Erfolg vor allem gegen Rotation! (Zwinker)

    8. Runde am 14.03.2004 gegen den SK König Tegel 1949 2 (Heim):

    Da es um nichts mehr ging und die 2. Mannschaft noch um den Klassenerhalt kämpfte, sollte sie nicht geschwächt werden. Wegen der Farbe rückte dann Ronny kampflos ans 8. Brett, da er sowieso nicht konnte. Am Ende stand ein klarer 6:2-Erfolg für den damit als Aufsteiger feststehenden Favoriten aus Tegel zu Buche.

    9. Runde am 04.04.2004 gegen den SK Zehlendorf 2 (Auswärts):

    Wieder große Personalnot, nicht alle können lange bleiben, also wird das Mannschaftsremis mit 8 mal ½ schnell angenommen. In der Tabelle bleiben wir damit auf Platz 5.

    Unsere Aufstellung:

    Nr.NameDWZ - TDWZnChg.Punkte

    101FM Thielsch, Norman2327 - 572264 - 58- 633/9
    102IM Möhring, Günther2241 - 1862208 - 187- 334/9
    103Grabow, Gilbert2232 - 382250 - 39+186/8
    104Keskowski, Thilo -- ML2126 - 782152 - 79+265½/8
    105Hannebauer, Torsten2157 - 262142 - 27- 153½/7
    106Laßan, Christian1978 - 452002 - 46+244/9
    107Schliebener, Stephan2093 - 432089 - 44- 44/8
    108Kinder, Jan1945 - 481999 - 49+546/9

    204Götze, Frank1914 - 141909 - 15- 5½/2
    205Schilling, Florian1900 - 391888 - 40- 120/1
    206Witte, Ronald2010 - 221x kampflos -
    207Reiche, Henry1885 - 491878 - 50- 70/1

    Hier die Ergebnisse im Überblick:

    Nr.Verein 1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. MPBP
    1.SG Lasker Steglitz-Wilm. 2 X5 14 932
    2.SG Caissa / VfB Hermsdorf 3X 341 326½
    3.BSV 63 Chemie Weißensee X6 244 1036½
    4.SC Kreuzberg 3 X6 46 1143½
    5.SC Friesen Lichtenberg 2 22X 3 427½
    6.SK König Tegel 1949 2 76 X455 1548
    7.SK Zehlendorf 2 544 4X55 1339½
    8.SC Zitadelle Spandau 1977 442 33X3 634½
    9.SF Nord-Ost Berlin 425 3X3 530
    10.SSV Rotation Berlin 2 75 355X 1442

    Rangliste:

    Landesliga (DWZ-Schnitt: 2124)
    PlatzVereinDWZSpieleMPBP
    1.SK König Tegel 1949 2219391548
    2.SSV Rotation Berlin 2216791442
    3.SK Zehlendorf 2218491339½
    4.SC Kreuzberg 3223191143½
    5.BSV 63 Chemie Weißensee213991036½
    6.SG Lasker Steglitz-Wilmersdorf 220569932½
    7.SC Zitadelle Spandau 197721179634½
    8.SF Nord-Ost Berlin20229530
    9.SC Friesen Lichtenberg 221009427½
    10.SG Caissa / VfB Hermsdorf20339326½

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  7. Stadtliga A - mit Chemie 2
  8. Berichte von Mathias Pohl:

    Primäres Ziel ist in dieser Saison der Klassenerhalt. Wie gut sich dies realisieren lässt, wird sich in den ersten 4 Runden zeigen. Danach wird es schwer werden, noch viele MP zu sammeln.

    Die Erfahrung zeigt, dass die Stadtligen sehr ausgeglichen sind, und jeder jeden schlagen kann. Daher müssen wir wohl 7 MP sammeln. Aber auch das kann mitunter nicht reichen. Vom Papier her gibt es nur einen klaren Aufstiegskandidaten: SF Neukölln 3.

    Mein Tipp: Platz 8 (Jan Kinder)

    1. Runde am 21.09.2003 gegen die SG Lichtenberg (Heim):

    Schade, da war mehr drin! Erst einmal Dank an die aufopferungsvolle 3. Mannschaft. Die gewährte Unterstützung ließ die Chance auf MP hoffen. An Brett 1 kam es recht schnell zu einem taktischen Gemetzel, in dem ich den Überblick verlor und ein zweifelhaftes Figurenopfer nicht widerlegen konnte. Sehr gut hingegen kam der andere Matthias in die Saison. Als ich das erste mal Zeit fand mich auf seinem Brett umzusehen, hatte er eine Figur mehr auf dem Brett, die er dann souverän umsetzte.

    Schlecht dagegen sah es für Manfred aus, der eine Qualität für den Königsangriff gab, dann aber selbst in einen solche geriet und schließlich passen musste. Aber noch war nicht alles vorbei. Zwar stand auch Ingo unter Druck, dem er schlussendlich nicht gewachsen war, doch weder Jörg noch Denis noch Henry gaben sich eine Blöße und Florian hatte sogar eine Gewinnstellung. Leider ließ er seinen Gegner ins Dauerschach entfleuchen. Der Sieg von Henry war zwar etwas glücklich, aber da Jörg und Denis nicht gewinnen konnten, brachte er leider den ersehnten MP nicht.

    Fazit: merklich ersatzgeschwächt haben wir uns erst einmal behauptet. Immerhin waren unsere Gegner letztes Jahr Dritter. Dieser nur knappe Verlust macht Mut. Der Klassenerhalt ist drin. Nur sollten wir nicht immer mit 4 Ersatzleuten antreten.

    In der Tabelle stehen wir auf Platz 6-8. Noch sind wir also auf Kurs. Im Spitzenspiel konnte sich Neukölln nur knapp durchsetzen. Die auch ansonsten nur knappen Siege zeigen, wie dicht hier alles beieinander liegt.

    2. Runde am 26.10. 2003 gegen SV Empor Berlin 2 (Auswärts):

    Viel habe ich noch nicht gehört. Nur soviel, dass es ein sehr glücklicher Punkt war. So sollen sowohl Henry als auch Jonas sehr schlechte Stellungen noch gewonnen haben.

    Beim Blick auf die Tabelle zeigt sich, wie wichtig aber auch dieser Punkt ist. Mit Matanovic und Empor haben 2 der Mitabstiegskandidaten auch schon 2 bzw. 3 MP auf dem Konto. Beim nächsten mal darf nicht verloren werden, da sonst die Abstiegsplätze (unabwendbar) drohen. Ziel sollte es sein, diese so lange wie möglich zu meiden. Am besten bis nach der 9. Runde.

    3. Runde am 16.11.2003 gegen den SC Post Wedding (Heim):

    Rumms - da ist es also doch passiert. Platz 10 - aber der Abstand zum 5. beträgt nur einen MP. Noch ist also alles drin. Dazu muss nächste Runde aber erst mal ein Sieg her!

    Nun kurz zum Wettkampf. Nach einer Stunde gingen wir erst einmal in Führung, da Matthias sich standhaft weigerte gegen den für Brett 8 mitgebrachten Hund zu spielen, da er vermutete, dass dieser gar nicht spielberechtigt ist. Diesen Vorteil konnten wir allerdings nicht sehr lange verteidigen. Zwar konnte Henry nach Verlusten von Michael und Frank sowie dem Remis von Jörg noch einmal auf 2½:2½ aufschließen. Aber nachdem Ingo in Zeitnot die Verteidigungsressourcen seines Gegners unterschätze und dabei mindestens eine Figur einstellte, tatsächlich aber Matt wurde, weil er die Stellung mit Minusfigur nicht spielen wollte.

    Nun hing plötzlich alles an mir und Florian. Wobei ich tatsächlich eine Gewinnstellung auf dem Brett hatte, dann allerdings eine Figur einstellte und nun ums Remis kämpfen musste. Dieser Aufgabe hatte sich Florian schon wesentlich früher verschrieben, da er eine Qualität eingebüßt hatte. Einer von uns beiden musste aber gewinnen, um noch einen MP zu retten. Florian konnte denn auch so viel Druck entfalten, dass man dort hoffen konnte, aber leider verlor ich, so dass der Ausgang der Partie irrelevant wurde, woraufhin Florian remis machte. Wiedereinmal konnten gute Stellungen nicht verwertet werden. Die fehlende Standhaftigkeit an den vorderen Brettern sollte in den nächsten Runden überwunden werden, damit der Klassenerhalt geschafft werden kann.

    4. Runde am 07.12.2003 gegen SK "Aleksandar Matanovic" (Auswärts):

    Mit diesem 6:2 haben wir uns erst mal ins Mittelfeld begeben. Nun gibt es erst mal wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Trotz starker Ersatzschwäche konnte die "Rest-2. Mannschaft" mit 3½/4 schon gut vorlegen, was durch die ebenfalls stark aufspielende 3.Mannschaft mit 2½/4 gut ergänzt wurde. Falls die 2. Mannschaft endlich einmal komplett spielen kann, sollte uns auch vor den kommenden schweren Spielen nicht bange sein.

    5. Runde am 11.01.2004 gegen den TSG Oberschöneweide 2 (Heim):

    Der Tabellenführer zu Gast bei uns bedeutet eine herbe Niederlage, aber da unsere Mitkonkurrenten um den Abstieg auch nicht gepunktet haben, konnten wir uns dem "Ziel" Abstieg nicht weiter nähern. Da wieder viele fehlten und wir uns ein Festspielen noch nicht leisten konnten, musste die 2. mit nur 7 Mann ran. Nach dem 0:1 um 10:00 Uhr folgte lange nichts. Die Vorteile auf den Brettern hielten sich innerhalb der Remisschranke, bis Jörg erst einmal den Ausgleich zum 1½:1½ markieren sollte.

    Manfred hatte Remis gemacht. Doch hielt dies nur kurz, weil Ingo recht schnell verlor. Auch Frank hatte sich eine Gewinnstellung erarbeitet. Statt Matt zu setzten, ließ er sich auf einen kompliziertes Schwerfigurenendspiel ein, was ihm zwar noch Vorteil bescherte, er aber letztlich nicht gewinnen konnte. So ergab er sich denn ins Remis. Zu dem Zeitpunkt war es mannschaftstechnisch aber schon egal, da sowohl Michael als auch Henry aufgeben mussten. Matthias, der wiedermal am längsten am Brett saß, kämpfte ums Remis, und als er es in den Händen hielt, da ließ er es aus. So bleibt es für ihn eine ganz miese Saison.

    6. Runde am 25.01.2004 gegen den SC Kreuzberg 4 (Heim):

    Nach dem Tabellenführer nun der unmittelbare Verfolger. Was die Sache nicht leichter macht. Aber zumindest wieder mit 8 Mann. Die erste entschiedene Partie sollte eine der längsten werden. Manfred hatte nach kurzer Zeit eine Figur mehr, ohne das dafür eine Kompensation zu sehen war. Doch konnte sich sein Gegner bei vollem Brett so lange durchhalten, bis es 5:1 für Kreuzberg stand, bevor er aufgab. Von Michaels und Ingo B.'s Partie habe ich nicht viel mitbekommen. Irgendwann standen die Könige der Gegner zum Zeichen des Sieges in der Mitte des Brettes. Jörgs Partie wurde durch einen raffinierten mehrzügigen Bauerngewinn entschieden, der meisterhaft gespielt worden war.

    Ingo, der trotz Minusbauern die bessere Stellung hatte, nutzte seinen positionellen Vorteil nicht aus und kam dadurch ins Hintertreffen, was ihn den vollen Punkt kostete. Auch Henry war nach der Partie ratlos, wie er sich in eine solch schlechte Stellung manövrieren konnte. Lediglich Matthias konnte seine schwarze Serie beenden. Und zum 1:5-Ehrenpunkt beitragen. Nachdem endlich auch Manfred gewonnen hatte, einigte sich Frank in leicht besserer Stellung auf Remis.

    Noch immer sind wir auf Platz 6. Dies wird sich aber nur bei Punkten in den nächsten Runden halten lassen. Mit Platz 3 haben wir den nächsten Brocken vor uns. Aber immerhin - es wird leichter. Und da die 3. Mannschaft ihre Aufstiegschancen vertan hat, ist mit massiver Unterstützung von dort zu rechnen. Also Kopf hoch, das Saisonziel ist zum greifen nah.

    7. Runde am 29.02.2004 gegen SSV Rotation Berlin 3 (Auswärts):

    Eine 2:6-Klatsche macht's nicht leichter. Noch haben wir auch BP Vorsprung.

    8. Runde am 14.03.2004 gegen den SV Berolina Mitte (Heim):

    0:8 - die Höchststrafe. Nun muss wohl im letzten Spiel ein Sieg her, da Post Wedding mit Empor einen eher leichten Gegner hat.

    9. Runde am 04.04.2004 gegen die SF Neukölln 3 (Auswärts):

    2:6 verloren - und Post hat gepunktet. Damit ist das Saisonziel leider knapp verpasst.

    Unsere Aufstellung:

    Nr.NameDWZ - TDWZnChg.Punkte

    201Sielaff, Michael2060 - 172021 - 18- 392/8
    202Pohl, Mathias -- ML1897 - 421868 - 43- 291½/81x kampflos +
    203Bertram, Ingo1960 - 261931 - 27- 290/32x kampflos -
    204Götze, Frank1914 - 141909 - 15- 52½/7
    205Schilling, Florian1900 - 391888 - 40- 122/5
    206Witte, Ronald2010 - 22
    207Reiche, Henry1885 - 491878 - 50- 73/8
    208Nock, Jörg1845 - 171857 - 18+123½/9

    301Böhme, Jonas1882 - 191836 - 20- 461/3
    302Pawlow, Kristian2017 - 201995 - 21- 22½/1
    303Voigt, Ingo1871 - 341841 - 35- 301/5
    304Claussen, Uwe2051 - 302057 - 31+ 6½/1
    305Schräpel, Manfred1792 - 121801 - 13+ 91½/2
    306Schmarr, Denis1725 - 221795 - 23+701½/2
    307Pröschild, Matthias1778 - 221859 - 23+811/11x kampflos +

    Hier die Ergebnisse im Überblick:

    Nr.Verein 1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. MPBP
    1.SC Post Wedding X523 3353 430
    2.SK "Aleksandar Matanovic" X2½ 222
    3.BSV 63 Chemie Weißensee 2 36X2 0242 325
    4.SC Kreuzberg 4 6X5 555 1648
    5.SSV Rotation Berlin 3 63X 3363 1039
    6.SV Berolina Mitte 835 X26 1042
    7.SF Neukölln 03 3 565 6X3 1444
    8.SG Lichtenberg 532 2X3 832
    9.SV Empor Berlin 2 34 X2 732
    10.TSG Oberschöneweide 2 5635 556X 1646

    Rangliste:

    Stadtliga A (DWZ-Schnitt: 2006)
    PlatzVereinDWZSpieleMPBP
    1.SC Kreuzberg 4206691648
    2.TSG Oberschöneweide 2204891646
    3.SF Neukölln 03 3214591444
    4.SV Berolina Mitte204491042
    5.SSV Rotation Berlin 3203791039
    6.SG Lichtenberg19929832
    7.SV Empor Berlin 219419732
    8.SC Post Wedding19299430
    9.BSV 63 Chemie Weißensee 219299325
    10.SK "Aleksandar Matanovic"18979222

    Leider mussten wir direkt wieder absteigen.

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  9. 1. Stadtklasse - Staffel 1 - mit Chemie 3
  10. Berichte von Denis Schmarr:

    Diese Mannschaft sollte weder mit dem Auf- noch dem Abstieg etwas zu tun haben. Spielpraxis, Klassenerhalt und Verstärkung der 2. Mannschaft sind also die Hauptaufgaben unserer Dritten. Das eingespielte Team aus dem letzten Jahr sieht dieser Aufgabe zuversichtlich entgegen.

    Mein Tipp: Platz 4-7 (Jan Kinder)

    1. Runde am 21.09.2003 gegen den SG Lichtenberg 2 (Heim):

    6:2 - Der Bericht fehlt.

    2. Runde am 26.10.2003 gegen den SC Kreuzberg 7 (Auswärts):

    4:4 - Beim Stande von 4:2 für uns verlieren beide noch spielenden Schachfreunde ihre besseren Positionen!

    3. Runde am 16.11.2003 gegen den SV Berolina Mitte 2 (Heim):

    3½:4½ - Der Bericht fehlt.

    4. Runde am 07.12.2003 gegen den SG Caissa / VfB Hermsdorf 2 (Auswärts):

    4½:3½ - gemeinsam mit der 1. Mannschaft werden im Norden Berlins 2 wichtige Mannschaftssiege eingefahren. Nach einem schnellen Verlust von Holger kann Uwe wieder ausgleichen. Mr. 100% ist in dieser Saison nicht zu schlagen. Nach dem einige Remisen von Kristian, Andree und Mike eingefahren werden können, spielen noch Matthias (mit kritischer Stellung), Thomas (mit aussichtsreicher Stellung) und Mitja (mit leicht besserer Stellung). Matthias schafft es zum Remis und macht damit den Weg zum Mannschaftssieg frei; denn Thomas kann gewinnen und Mitja schaukelt den halben Punkt sicher ins Ziel. Damit sind wir nach 4 Spieltagen in der oberen Tabellenhälfte etabliert.

    5. Runde am 11.01.2004 gegen den SSV Rotation Berlin 4 (Heim):

    5:3 - Der Bericht fehlt.

    6. Runde am 25.01.2004 gegen den CFC Hertha 06 (Heim):

    2½:5½ - was für eine Blamage. Leider ist damit der Aufstieg in weite Ferne gerückt. Nun gilt es die 2. Mannschaft so gut es geht zu unterstützen.

    7. Runde am 29.02.2004 gegen den SC Mosaik Berlin (Auswärts):

    Oberste Prämisse der 2. Mannschaft helfen. Da der Abstieg weit weg ist und auch die 4. noch kämpft, bekommt die 3. keinen adäquaten Ersatz, sondern unsere U12 Spieler werden einfach nachgemeldet und aufgestellt. Das 2:6 - die klare Konsequenz.

    8. Runde am 14.03.04 gegen die SF Friedrichshain / SC Zugzwang 95 (Heim):

    Die gleiche Situation. Nur können wir der 2. nicht weiter helfen, da mindestens 5 Spieler anwesend sein müssen. Nils darf beim Heimspiel erste Erfahrungen sammeln, merkt aber schnell, dass hier die falsche Klasse ist. Auch hier 2:6 - die klare Konsequenz.

    9. Runde am 04.04.2004 gegen die SG Weißensee 49 2 (Auswärts):

    Mit 2 U12-Spielern wird die Mannschaft komplettiert. Da es für beide Mannschaften um nichts mehr geht, einigt man sich vorn auf Remis, nachdem hinten die 2 erwarteten Punkte verloren gehen.

    Unsere Aufstellung:

    Nr.NameDWZ - TDWZnChg.Punkte

    301Böhme, Jonas1882 - 191836 - 20- 461/51x kampflos +
    302Pawlow, Kristian2017 - 201995 - 21- 223½/8
    303Voigt, Ingo1871 - 341841 - 35- 301/2
    304Claussen, Uwe2051 - 302057 - 31+ 64½/6
    305Schräpel, Manfred1792 - 121801 - 13+ 9½/2
    306Schmarr, Denis -- ML1725 - 221795 - 23+704/7
    307Pröschild, Matthias1778 - 221859 - 23+815½/7
    308Ehmig, Andree1964 - 261932 - 27- 324½/9
    309Schatschneider, Mike1687 - 251689 - 26+ 22½/8
    310Koschnik, Lucas-----2x kampflos -
    311Stiller, Mandy----------0/12x kampflos -
    312Benger, Nils----------0/2
    313Ohde, Gerhard-----

    401Beyer, Holger1782 - 381763 - 39- 191/2
    402Creutznacher, Thomas1587 - 191719 - 20+1322/2
    404Hörig, Dmitri1742 - 411720 - 42- 22½/1
    405Dill, Jacob1604 - 161603 - 17- 10/1
    407Friese, Kevin1622 - 131598 - 14- 240/2
    408Noak, Uwe1670 - 181667 - 19- 31/2

    Hier die Ergebnisse im Überblick:

    Nr.Verein 1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. MPBP
    1.SV Berolina Mitte 2 X3 4 1341½
    2.SG Caissa / VfB Hermsdorf 2 X 334 328
    3.BSV 63 Chemie Weißensee 3 X2 23645 732½
    4.CFC Hertha 06 5X3 45 1141½
    5.SC Mosaik Berlin 65X 544 1646
    6.SF F'hain / SC Zugzwang 95 564 X443 937½
    7.SG Weißensee 49 2 453 4X36 1037½
    8.SG Lichtenberg 2 5234 45X4 935
    9.SC Kreuzberg 7 ½4 24X 222
    10.SSV Rotation Berlin 4 434 5X 1038½

    Rangliste:

    1. Stadtklasse - Staffel 1 (DWZ-Schnitt: 1871)
    PlatzVereinDWZSpieleMPBP
    1.SC Mosaik Berlin192391646
    2.SV Berolina Mitte 2193991341½
    3.CFC Hertha 06196291141½
    4.SSV Rotation Berlin 4190391038½
    5.SG Weißensee 49 2184891037½
    6.SF F'hain / SC Zugzwang 9518739937½
    7.SG Lichtenberg 218629935
    8.BSV 63 Chemie Weißensee 318839732½
    9.SG Caissa / VfB Hermsdorf 218009328
    10.SC Kreuzberg 717149222

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  11. 2. Stadtklasse: keine
  12. 3. Stadtklasse - Staffel 2 - mit Chemie 4
  13. Berichte von Andreas Rehfeldt:

    Neben der Übermannschaft aus Tempelhof sind wir nominell die zweitstärkste Mannschaft. Dieser Platz sollte auch zu schaffen sein und damit der Durchmarsch in die 2. Klasse. Das "Gipfeltreffen" in der ersten Runde kann aber psychologisch ganz gefährlich sein, da wir womöglich "von hinten" kommen müssen. Potential Erster zu werden hat die Mannschaft trotzdem.

    Mein Tipp: Platz 1-2 (Jan Kinder)

    1. Runde am 21.09.2003 gegen den SK Tempelhof 2 (Auswärts):

    Leider haben wir den Wettkampf nur mit 6 Mann begonnen, da ich 3 Spieler (Holger, Thomas und Uwe) an die 3. Mannschaft wegen der Ausfälle in der 2. Mannschaft abgeben musste. Daher mussten 2 Spieler aus der 5. Mannschaft nachrücken.

    Wegen einer allseitigen Fehleinschätzung unserer Siegchancen - wir spielten gegen die beste Mannschaft in unserer Staffel - war ich vor der Partie damit einverstanden, die beiden schlechtesten Spieler aus der 5. Mannschaft abzuziehen, um unsere 5. Mannschaft nicht zu schwächen. Wir dachten, wir würden klar verlieren.

    Der Zufall der Auslosung wollte es so, dass sowohl meine als auch die 5. Mannschaft bei Tempelhof antreten mussten Dass Paul-Martin bei mir am Brett 8 spielen sollte, war vorher schon klar gewesen. Er erfüllte auch alle Anforderungen, die ich an ihn gerichtet hatte. Er spielte ruhig und verlor "erst" nach 2 Stunden Spielzeit "leider auch wie vereinbart" - ohne figurenmäßig etwas weniger zu haben - aufgrund einer positionell einfach schlechteren Stellung, die sein viel stärkerer Gegner ausnutzen zu wusste.

    Schwieriger wog der Ausfall von Brett 7, wo ich Uli Großkopf einsetzte, weil ich wusste, der würde nicht kommen. Er sagte erst am Sonntagmorgen! um 8:00 Uhr durch seinen Sohn Jan ab, der ebenfalls in der 5. Mannschaft spielte, da Uli nicht in Berlin war - hätte man aber auch früher machen können - damit ging das Brett kampflos verloren. Zum Glück gewann deshalb die 5. Mannschaft mit 6:2, wobei Thomas Schacht als Einziger verlor. Er war bis zum Treffen um 8:45 Uhr in Tempelhof in meinen Planungen an Brett 7 vorgesehen.

    Nun kam auch noch Kevin erst um 9:45 Uhr, weil er verschlafen hatte, gewann allerdings! Ich hoffe er kommt beim nächsten Heimspiel dennoch pünktlich, da dies die Konzentration des restlichen Teams verbessert. Warum Steffen relativ früh Remis machte (ohne mich zu fragen!), weiß ich nicht, da ich selbst eine schwierige Stellung hatte und kaum auf die anderen Partien ein Auge werfen konnte. Daher stand es nach ca. 2 Stunden: ½:2½ gegen uns.

    Zum Glück gewannen Reiko und Kevin, so dass wir zum 2½:2½ ausgleichen konnten. Warum Jacob verlor, weiß ich auch nicht - so schlecht stand er eigentlich gar nicht, als ich auf die Partie mal 30 Minuten vor Partieende geschaut hatte. Ich spielte - wie in den letzten Jahren eigentlich immer - bis fast zum Schluss und war als Vorletzter fertig. Da die DWZ meines Gegners um fast 200 Punkte über der meinigen lag, musste ich ganz schön kneten und gewann trotz eines Mehrfreibauern nur, weil mein Gegner zum Glück eine schlechte Abwicklung gefunden hatte.

    So stand es also 3½:3½. Ein Zwischenstand von dem eigentlich vorher jeder nur geträumt hatte. Leider vergurkte Mitja seine Partie so sehr, dass er am Ende keine Chance hatte. Endstand: 3½:4½ gegen uns. Wäre die eine Hälfte der 2. Mannschaft nicht im Urlaub oder dergleichen gewesen, hätten wir eine sehr reelle Chance gehabt, mindestens einen Punkt aus Tempelhof mitzunehmen. Schade! Nun dürfen wir uns halt keinen weiteren Patzer mehr leisten. Damit hoffe ich auch auf die ersten 3 Mannschaften.

    2. Runde am 26.10.2003 gegen die SG Grün-Weiß Baumschulenweg 2 (Heim):

    Wir spielten zum Glück unten - da man ja oben im Spiellokal nicht gewinnen kann - siehe 6. Mannschaft. Jacob war entschuldigt. Kevin kam wie "immer" zu spät (9:20 Uhr), was ihm allerdings nichts auszumachen scheint, da er wieder als Erster nach ca. einer Stunde gewonnen hatte. Zur gleichen Zeit stand Reiko besser, Uwe aber schlechter - was wohl damit zu tun hatte, dass er sich um die Kantine kümmern musste -, der Rest stand ziemlich ausgeglichen.

    Nach etwa 2 Stunden bekam Holger ein Remis angeboten und fragte mich, was er machen sollte. Da seine Zeit noch sehr gut stand, sagte ich ihm, er solle sich seine Stellung gut ansehen, etwas Zeit verstreichen lassen und dann entscheiden. Als Reiko gewonnen hatte, machte er Remis. Es stand 2½:½ für uns. Steffen versucht wohl wahrscheinlich krampfhaft meinen Rekord aus der letzten Saison zu toppen (5 Remise), nachdem er in den letzten Jahren meistens nur gewonnen hatte. Was ist nur aus seinem Siegeswillen geworden? Nun hat er bereits 2 Remis aus 2 Spielen. Thomas und ich gewannen unsere Partien fast zeitgleich, wobei er den wesentlich stärkeren Gegner hatte. Damit hatten wir bereits gewonnen. Stand: 5:1.

    Mitja gewann solide. Uwe hatte gegen den Topspieler der nachfolgenden Mannschaft (ohne DWZ) gar keine Chance. So schlecht hab ich Uwe mit Verlaub (7. Brett / 3. Stadtklasse) schon lange nicht mehr gesehen. Man muss überlegen, ob die Doppelfunktion (Kantine / Spiel) nicht zuviel für ihn ist. Am nächsten Spieltag ist ja schon seine Mutter vorbestellt. Die beste Nachricht an diesem Tag - außer unserem Sieg - erreichte mich bereits um 8:45 Uhr: Holger kann am nächsten Spieltag beim SV Königsjäger Süd-West doch mitspielen. So haben wir ein starkes 1. Brett - und vor allem ein zweites Auto neben Steffen, der die beiden Pankower mitnimmt. Nun kann Holger am Schachclub vorbeifahren und Uwe, Thomas, Mitja und mich mitnehmen, da ich sonst mit öffentlichen Verkehrsmitteln schon um 7:14 Uhr losfahren müsste.

    3. Runde am 16.11.2003 gegen den SV Königsjäger Süd-West 5 (Auswärts):

    Ein phänomenaler 7:1-Sieg ohne Niederlage. Leider "mussten" wir zum ersten Mal mit unserem Stamm (1-8) antreten. Obwohl die Entfernung von den jeweiligen Wohnorten unserer Spieler zum Spielort diesmal die absolut längste war, waren komischer Weise um 9:00 Uhr alle Mann "an Bord", was wohl auch daran lag, dass mit 2 Autos gefahren wurde. Interessant war diesmal, dass Kevin pünktlich (um 8:40 Uhr) da war und nicht als Erster fertig war. Unser "Osterhase" Uwe Noak gewann tatsächlich noch vor Kevin. Nach etwa 2 Stunden waren die Bretter 4-8 entschieden. Mitja, Jacob, Steffen, Kevin und Uwe hatten ihre Partien jeweils für sich entschieden - 5:0 für uns.

    Etwas länger dauerte da schon die Partie am Spitzenbrett, wo Holger nach etwa 2½ Stunden die Partie doch recht sicher gegen Lutz Reichert, der immerhin wie Karsten Kuschfeldt beim Unicorn-Open 2003 mitgespielt hatte, gewann. Dummerweise hatte ich mich gegen Karsten (eigentlich Brett 3) 1 Stunde zu Hause vorbereitet. Allerdings rutschte er an Brett 2 auf und hielt immerhin gegen Thomas ein Remis. Anmerkung von mir: Damit hat Karsten nun 1 Sieg und 2 Remis, der Rest seiner Mannschaft holte "nur!" 3 Remis in den ersten 3 Begegnungen, d.h. unser 7:1 ist wohl ein Standardergebnis. Nun kann sich jeder ausrechnen, dass ich wohl Remis gespielt habe, mehr schlecht als recht. Nach 3½ Stunden hatte wohl mein Gegner entweder keine Kondition oder keine Lust mehr - oder beides.

    4. Runde am 07.12.2003 gegen die SG Spandau 2 (Heim):

    Nachdem wir in der 3. Runde bei einem schwachen Gegner mit voller Besetzung antreten konnten, musste ich diesmal wieder 3 meiner stärksten Bretter abgeben - Holger, Thomas und Mitja. Was ich vorher schon ahnte trat auch ein. Komischerweise führten wir schnell mit 3:0, weil Jacob kampflos gewann, Thomas Schacht und ich diesmal wie gegen Tempelhof am Spitzenbrett gewann. Bis auf Steffen, der im Endspiel einen Turm einstellte - übersah er wohl einfach - und trotzdem noch ein Remis schaffte, weil der Gegner in eine Gabel reinlief, verloren alle 4 anderen.

    Mit Jan und Paul-Martin hatte ich ja gerechnet, auch dass damit nur 1 von 3 Punkten von den letzten 3 Brettern kam, aber das sowohl Kevin als auch Uwe verloren, was nicht eingeplant war. Kevin hatte immerhin 3 aus 3. OK, Uwes Gegner hatte ebenfalls 3 aus 3, zudem war "Osterhase" Uwe wohl wieder durch die Doppelfunktion (Küche / Spiel) überlastet. Wenn die Personalsituation es zulässt, wird Uwe in nächster Zeit wohl nicht mehr beides gleichzeitig machen. Glücklicherweise gewannen durch mein Opfer unsere ersten drei Mannschaften zum ersten Mal gleichzeitig - TOP!

    Da wir nachträglich am "grünen Tisch" an den Brettern 7 und 8 jeweils kampflos den Sieg zugesprochen bekamen, wandelte sich unsere ärgerliche 3½:4½-Niederlage doch noch in einen glücklichen 5½:2½-Sieg um. Damit konnten wir unseren 2. Gesamtrang behaupten.

    5. Runde am 11.01.2004 gegen den SK Zehlendorf 5 (Auswärts)

    Wiedermal, wie in Runde 4 (übrigens auch auswärts), kamen wir pünktlich um 8:59 Uhr am Spiellokal an - aufgrund der genauen Fahrweise von unserem Fahrer Holger. Überraschenderweise schaffte Paul-Martin am Brett 8 als Erster ein erfreuliches Remis. Dem folgte eine weitere Punkteteilung an Brett 7 durch Reiko. Zum Glück gewann Uwe endlich mal wieder, weil seinen Angaben zu Folge, seine Gegnerin für die ersten 8 Züge fast 1 Stunde benötigte und Uwe dann bei einem Königsangriff nach 20 Zügen (mit König im Zentrum) die Stellung so verkomplizierte, dass seiner Gegnerin irgendwann die Zeit ausging und er gewann.

    Nun stellten sich zwei klare Siege von Holger und Mitja ein. Letzterer hatte Glück, weil sein Gegner im Endspiel eine Springergabel übersah. Thomas schaffte das entscheidende Remis, das sein Gegner auch annahm, weil meine Partie - dazu später mehr - mindestens Remis war. Damit stand es 4½:1½ für uns. Sieg!

    Nun konnte auch Steffen in schlechter Stellung endlich aufgeben nachdem er endlich mal - nach 4 Schwarzpartien (und nie verloren) Weiß hatte. Nun gut - sein Gegner spielt eine starke Saison (nun 3 Siege bei 2 Remis). Aber Steffen wird wohl schon wissen, welche Farbe er beim nächsten Mal kriegen wird, es sei denn er spielt in der 3. Mannschaft. Nun zu meiner grandiosen Partie. Ich schaffe es wohl immer - in allen 3 Auswärtsspielen dieser Saison - zuhause kann man ja auch mal bei den anderen Mannschaften kiebitzen - erst als Letzter fertig zu werden - wo doch meine Kollegen extra auf mich warten mit dem Auto.

    Nun als Mannschaftskapitän muss ich ja eh warten, bis alle zu Ende gespielt haben. Das habe ich wohl so verinnerlicht, dass automatisch 4½-Stundenpartien rauskommen. Diesmal war es aber nicht so lustig. Da bekomme ich doch ein Turmendspiel mit zwei verbundenen Bauern (f5 und g4) aufs Brett und hab so etwas schon über 10 Jahre nicht mehr gespielt. Aber zum Glück war die Partie nach einem Geistesblitz von mir nach 87 Zügen zu Ende. Endstand: 5½:2½ für uns. Die nächsten beiden Spiele werden wohl über den Aufstieg entscheiden. 6. Runde gegen Narva (Platz 4) und 7. Runde gegen Empor (Platz 3).

    6. Runde am 25.01.2004 gegen die SG Narva Berlin (Auswärts):

    Diesmal mussten wir auswärts bei Narva antreten, die immerhin vor dem Spieltag Tabellenvierter waren (wir waren Zweiter mit 2 MP Vorsprung) und damit von uns nicht zu unterschätzen waren. Leider erreichte mich am Samstagabend um 20:00 Uhr die Hiobsbotschaft, dass mein 2. Brett, Thomas, mit 39 Fieber leider ausfallen würde. Auf die Schnelle war daher kein Ersatz mehr zu beschaffen, was unsere Erfolgschancen natürlich ein ganzes Stück sinken ließ. Zumal sich der Mannschaftsleiter der 5. Mannschaft erst um 22:00 Uhr bei mir zurückmelden konnte. Kein Vorwurf an ihn! Außerdem hätten 7 Spieler aufrücken müssen, was nicht in meinem Sinne war. So ließ ich Brett 2 (Schwarz) frei, und wir spielten zu mindestens mit 4x Weiß.

    Zudem ging Jacob - aus welchem Grund auch immer - davon aus, dass wir ein Heimspiel in der Hansastr. hätten. Nun, er erreichte uns um kurz nach halb 10 und gewann sogar seine Partie relativ sicher. Toll! Holger machte in für ihn schlechterer Stellung ziemlich schnell Remis (so nach 2 Stunden), nachdem er mich gefragt hatte und wir gar nicht so schlecht standen. Irgendwie stand Paul-Martin - er spielte zum ersten Mal Zweispringerspiel im Nachzug (mit Ke6 - ihr wisst schon, oder?) gar nicht so schlecht, hatte aber am Ende gegen seinen Gegner (bis dahin 4 aus 5) keine Chance. Steffen gewann im Mittelspiel schnell einen Bauern und später auch die Partie. Mit der kampflosen Partie gegen uns stand es damit 2½:2½.

    In dieser Situation bekam Reiko ein Remis angeboten. Bei Mitja war ich mir nicht ganz schlüssig. Ich ahnte schon komischerweise warum. Hatte er doch 2 Bauern mehr. Also ließ ich Reiko weiterspielen, da er ja ebenfalls einen Bauern mehr hatte. Ich hatte derweil 2 Bauern mehr, da mein Gegner für die ersten 10 Züge schlappe 70 Minuten benötigte - keine Ahnung warum auch. Ich wollte ja auf jeden Fall den Sieg sichern. Bei meiner Partie war ich mir auch sicher, auch wenn diese so kompliziert war, dass ich leider keinen Blick auf die beiden anderen restlichen laufenden Partien werfen konnte.

    Leider verloren sowohl Reiko, der eine Qualität wegstellte, als auch Mitja, der sich Mattsetzen ließ - damit konnte ich wirklich nicht rechnen! Hätte, hätte ...?! Wäre dann wenigstens ein 4:4 geworden mit dem Remis von Reiko. So war mein Sieg am Ende - natürlich war ich auswärts wieder der LETZTE! - nicht mehr viel Wert für die Mannschaft. Aber immerhin ein Brettpunkt mehr, der in der Endabrechnung noch viel Wert sein kann.

    Glücklicherweise - oder vielleicht auch nicht, das kann man momentan irgendwie nicht richtig einschätzen - verlor unser nächster Gegner Empor 4 (vor der 6. Runde Tabellendritter) gegen Zehlendorf 5. Nun kämpfen wohl 5 Mannschaften um den 2. Platz, wobei es noch ein paar Duelle gegeneinander geben wird. Gegen Empor haben wir zum Glück Heimspiel mit den anderen Chemie-Mannschaften (5-7), so dass wir mit der stärkst-möglichsten Besetzung antreten können, da Chemie 5 gegen den Tabellenneunten antritt, den man aber auch nicht unterschätzen sollte.

    PS: Karsten Kuschfeldt vom SV Königsjäger Süd-West 5 hält immer noch einen einsamen Rekord: Nach der 6. Runde hat Karsten 1 Sieg und 5 Remis auf seinem Konto, macht 3½ Punkte. Der Rest seiner Mannschaft holte bis dahin magere 2! Punkte.

    7. Runde am 29.02.2004 gegen den SV Empor Berlin 4 (Heim):

    5:3 nun ist alles wieder in der eigenen Hand, da Narva gegen Baumschulenweg verloren hat.

    8. Runde am 14.03.2004 gegen den SV Berolina Mitte 4 (Auswärts):

    Mit einem 6:2 ohne Verlust nähert man sich dem Saisonziel Aufstieg immer mehr.

    9. Runde am 04.04.2004 gegen die SG Weißensee 3 (Heim):

    4:4 - mit schnellen Remises wurde auf das 4:4 hingearbeitet, das den sicheren Aufstieg bedeutet.

    Unsere Aufstellung:

    Nr.NameDWZ - TDWZnChg.Punkte

    401Beyer, Holger1782 - 381763 - 39- 193/6
    402Creutznacher, Thomas1587 - 191719 - 20+1324½/61x kampflos -
    403Rehfeldt, Andreas -- ML1686 - 161745 - 17+598/9
    404Hörig, Dmitri1742 - 411720 - 42- 225/8
    405Dill, Jacob1604 - 161603 - 17- 13/51x kampflos +
    406Heilmann, Steffen1706 - 121671 - 13- 353½/6
    407Friese, Kevin1622 - 131598 - 14- 243½/5
    408Noak, Uwe1670 - 181667 - 19- 34½/7
    409Segert, Reiko1612 - 301599 - 31- 134/6

    501Bauer, Henry1592 - 21599 - 3+ 71/2
    502Großkopf, Ulrich1452 - 51454 - 6+ 2-1x kampflos -
    504Schacht, Thomas1366 - 141451 - 15+850/2
    506Heider, Dirk1430 - 61432 - 7+ 2½/1
    507Großkopf, Jan1057 - 171173 - 18+116½/11x kampflos +
    508Knappe, Paul-Martin1039 - 21079 - 3+40½/31x kampflos +

    Hier die Ergebnisse im Überblick:

    Nr.Verein 1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. MPBP
    1.SV Berolina Mitte 4 X 4244 938½
    2.SG Weißensee 49 3 X34 45 833½
    3.SK Tempelhof 1931 2 5X7 45 1748½
    4.SG Grün-Weiß Baumschulenweg 2 4X6 22 1138½
    5.SV Königsjäger Süd-West 5 ½½12X 111 010
    6.SG Spandau 2 7 X12 224
    7.SK Zehlendorf 5 4 X4 1037½
    8.BSV 63 Chemie Weißensee 4 6467 X5 1346
    9.SV Empor Berlin 4 43467 73X2 839½
    10.SG Narva Berlin 43 646X 1244

    Rangliste:

    3. Stadtklasse - Staffel 2 (DWZ-Schnitt: 1567)
    PlatzVereinDWZSpieleMPBP
    1.SK Tempelhof 1931 2178591748½
    2.BSV 63 Chemie Weißensee 4167491346
    3.SG Narva Berlin161491244
    4.SG Grün-Weiß Baumschulenweg 2155191138½
    5.SK Zehlendorf 5150791037½
    6.SV Berolina Mitte 416059938½
    7.SV Empor Berlin 415979839½
    8.SG Weißensee 49 315759833½
    9.SG Spandau 214939224
    10.SV Königsjäger Süd-West 512719010

    Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg.

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  14. 4. Stadtklasse - Staffel 5 - mit Chemie 5
  15. Berichte von Andreas Templin:

    Vom Papier her ist dies die stärkste Staffel. Das liegt vor allem aber an den beiden "Krachern" Marienfelde und Lichtenrade. Beide sind aber deutlich schwächer einzuschätzen. Hier klare Aufstiegsaspiranten auszumachen fällt schwer. Theoretisch haben hier alle eine Chance. Auch wir.

    Mein Tipp: Platz 3-5 (Jan Kinder)

    Zwischenfazit nach der 6. Runde:

    Die Ausgangsposition vor den letzten 3 Spielen ist denkbar günstig. Als erstes haben wir von allen Titelaspiranten das leichteste Restprogramm: Platz 9 und 10 sowie in der letzten Runde den Show-down gegen Lavandevil. Damit liegt noch alles in unserer Hand. Das Restprogramm von Lavandevil ist mit Platz 2-4 am härtesten. Mit einem guten Finish sollte am Ende der Aufstieg klar gemacht werden können.

    Unsere Aufstellung:

    Nr.NameDWZ - TDWZnChg.Punkte

    501Bauer, Henry1592 - 21599 - 3+ 73/61x kampflos +
    502Großkopf, Ulrich1452 - 51454 - 6+ 23½/5
    503Templin, Andreas -- ML1417 - 31475 - 4+586½/9
    504Schacht, Thomas1366 - 141451 - 15+856/7
    505Dietze, Tino1326 - 81319 - 9- 73½/6
    506Heider, Dirk1430 - 61432 - 7+ 24½/6
    507Großkopf, Jan1057 - 171173 - 18+1163½/52x kampflos -
    508Knappe, Paul-Martin1039 - 21079 - 3+40^
    509Wendt, Frank1332 - 121340 - 13+ 86/9
    510Templin, Paul  914 - 6  902 - 7- 123/61x kampflos +

    603Geflitter, Anita1519 - 441498 - 45- 212/2
    604Ritter, Eberhard1498 - 141492 - 15- 62/2
    606Schunk, Simon1371 - 51302 - 6- 691/1
    607Hagen, Christian1189 - 151260 - 16+711/1
    608Beier, Till  770 - 4  884 - 5+114½/11x kampflos +

    Hier die Ergebnisse im Überblick:

    Nr.Verein 1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. MPBP
    1.SF F'hain / SC Zugzwang 95 6 X½ 2½2 016½
    2.SC Lavandevil Charlottenburg 3 X654 2324 1039
    3.SK Tempelhof 1931 4 2X6 4325 1139½
    4.SG Grün-Weiß Baumschulenweg 3 32X5 13 831
    5.SSV Rotation Berlin 3 43X 2+ 939½
    6.SV Berolina Mitte 5 6476 X366 1548
    7.TSV Marienfelde 1890 655 5X47 1544½
    8.BSV 63 Chemie Weißensee 5 665 4X7 1550
    9.SG Narva Berlin 3 4 211X 324½
    10.SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 3 63- 2X 426½

    Rangliste:

    4. Stadtklasse - Staffel 5 (DWZ-Schnitt: 1298)
    PlatzVereinDWZSpieleMPBP
    1.BSV 63 Chemie Weißensee 5133591550
    2.SV Berolina Mitte 5147291548
    3.TSV Marienfelde 1890123991544½
    4.SK Tempelhof 1931 4144291139½
    5.SC Lavandevil Charlottenburg 3138691039
    6.SSV Rotation Berlin 313269939½
    7.SG Grün-Weiß Baumschulenweg 312729831
    8.SC Schwarz-Weiß Lichtenrade 311899426½
    9.SG Narva Berlin 310929324½
    10.SF F'hain / SC Zugzwang 95 612299016½

    Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg.

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    4. Stadtklasse - Staffel 2 - mit Chemie 6

    Berichte von Eberhard Ritter:

    Also, Ihr wollt eine Prognose von mir? Na gut bekommt Ihr eine, aber ohne jede Garantie. Potential zum Aufstieg muss ich der Mannschaft eingestehen, da die Hälfte der Spieler letztes Jahr eine Klasse höher zum Aufstieg beigetragen haben. Problematisch wird es ab Brett 7. Unsere Spieler aus der U12 haben sicherlich Chancen, aber von ihnen wird es wohl abhängen, wie gut wir letztendlich abschneiden werden.

    Mein (sehr riskanter) Tipp: Platz 1-3 (Jan Kinder)

    Unsere Aufstellung:

    Nr.NameDWZ - TDWZnChg.Punkte

    601Schönberger, Kay1594 - 121645 - 13+517½/9
    602Goschew, Alexander1549 - 201525 - 21- 242½/5
    603Geflitter, Anita1519 - 441498 - 45- 213½/7
    604Ritter, Eberhard -- ML1498 - 141492 - 15- 64/6
    605Grottke, Claudia1473 - 211452 - 22- 212/32x kampflos -
    606Schunk, Simon1371 - 51302 - 6- 692½/6
    607Hagen, Christian1189 - 151260 - 16+714/8
    608Beier, Till  770 - 4  884 - 5+1141/31x kampflos + / 2x kampflos -
    609Schürmann, Gregor-----

    701Kunz, André1376 - 21484 - 3+1087/7
    702Beck, Andreas1601 - 221550 - 23- 511½/4
    703Schiebler, Marc1257 - 21400 - 3+1436/61x kampflos +
    706Kiehl, Daniel1130 - 71123 - 8- 71/1

    Hier die Ergebnisse im Überblick:

    Nr.Verein 1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. MPBP
    1.SV Motor Wildau 3 X 42 330½
    2.SG Eckturm 2 X85 46 1548½
    3.SG Lichtenberg 5 0X 62 631
    4.SC Eintracht Berlin 3 X1 53 1032
    5.SG Narva Berlin 2 37X 66 1443½
    6.SV Grün-Weiß Köpenick 3 4 X45 1239
    7.SG Fredersdorf / Marzahn 5 422 4X254 529
    8.BSV 63 Chemie Weißensee 6 6 6X 1445½
    9.SV Empor Berlin 5 623 3X6 632
    10.SC Friesen Lichtenberg 7 ½52 342X 528

    Rangliste:

    4. Stadtklasse - Staffel 2 (DWZ-Schnitt: 1344)
    PlatzVereinDWZSpieleMPBP
    1.SG Eckturm 2152991548½
    2.BSV 63 Chemie Weißensee 6137491445½
    3.SG Narva Berlin 2125891443½
    4.SV Grün-Weiß Köpenick 3148391239
    5.SC Eintracht Berlin 3129291032
    6.SV Empor Berlin 513679632
    7.SG Lichtenberg 513119631
    8.SG Fredersdorf / Marzahn 512649529
    9.SC Friesen Lichtenberg 713299528
    10.SV Motor Wildau 312379330½

    Leider sind wir nur der 4.-beste Staffelzweite geworden.

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    4. Stadtklasse - Staffel 1 - mit Chemie 7

    Berichte von Andreas Beck:

    Laut Papier sind wir die klar schwächste Mannschaft. Trotzdem wäre ein Platz in der unteren Tabellenhälfte eine Enttäuschung. Die Heißsporne aus der Jugend können weit mehr als ihre Zahlen aussagen. Die ersten Runden entscheiden darüber, wie weit vorn wir am Ende landen werden, denn je länger die Saison geht, desto besser wird die Mannschaft.

    Mein Tipp: Platz 2-4 (Jan Kinder)

    Zwischenfazit nach der 6. Runde:

    Mit der Abgabe der beiden Spitzenbretter André und Marc und dem damit verbundenen Aufrutschen aller anderen Spieler wird es mit dem angestrebten Mittelfeldplatz wohl nichts mehr. Vielleicht ist auch das 3-malige Fehlen des Mannschaftsleiters Schuld? In jedem Fall sollen aus den letzten 3 Runden noch 4 MP herausspringen - und das ist nicht unrealistisch. So kann vielleicht noch ein versöhnliches Saisonende gefeiert werden.

    Unsere Aufstellung:

    Nr.NameDWZ - TDWZnChg.Punkte

    701Kunz, André1376 - 21484 - 3+1081/1
    702Beck, Andreas -- ML1601 - 221550 - 23- 511/21x kampflos + / 1x kampflos -
    703Schiebler, Marc1257 - 21400 - 3+1431/2
    704Scharnke, Michael1405 - 11213 - 2-1920/72x kampflos -
    705Tielmann, Mario1261 - 51252 - 6- 92/9
    706Kiehl, Daniel1130 - 71123 - 8- 71/71x kampflos -
    707Przechomski, Ingo----------0/71x kampflos + / 1x kampflos -
    708Scharnke, Christoph  989 - 71040 - 8+512/51x kampflos -
    709Lohse, Tim  887 - 1  885 - 2- 20/21x kampflos + / 1x kampflos -
    710Lausch, Kevin----------0/23x kampflos -
    711Großmann, Heinz1537 - 121553 - 13+164/41x kampflos -
    712Cichowicz, Oliver-----RP1/61x kampflos -
    713März, Alexander----------0/2
    714Schürmann, Robert-----
    715Kühn, Niklas-----RP1/1

    Hier die Ergebnisse im Überblick:

    Nr.Verein 1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. MPBP
    1.SF F'hain / SC Zugzwang 95 5 X3-0½ 126-- 212½
    2.SG Caissa / VfB Hermsdorf 3 5X5 543 1339
    3.SG Spandau 3 +X1 45 938½
    4.SF Nord-Ost Berlin 4 83X 484 1247
    5.SSV Rotation Berlin 7 7X 577 1654½
    6.SC Post Wedding 4 74 X6 1547
    7.SG Weißensee 49 4 6343 X5 532
    8.BSV 63 Chemie Weißensee 7 20 3X23 017
    9.Svg. Läufer Reinickendorf 3 +431 26X 732½
    10.SC Friesen Lichtenberg 6 +541 5X 1140

    Rangliste:

    4. Stadtklasse - Staffel 1 (DWZ-Schnitt: 1348)
    PlatzVereinDWZSpieleMPBP
    1.SSV Rotation Berlin 7144091654½
    2.SC Post Wedding 4142591547
    3.SG Caissa / VfB Hermsdorf 3139591339
    4.SF Nord-Ost Berlin 4134991247
    5.SC Friesen Lichtenberg 6142691140
    6.SG Spandau 315149938½
    7.Svg. Läufer Reinickendorf 312759732½
    8.SG Weißensee 49 412339532
    9.SF F'hain / SC Zugzwang 95 512229212½
    10.BSV 63 Chemie Weißensee 712009017

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